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Professionelle Zahnreinigung (PZR)

  • Zahnmedizinische Untersuchung und Erläuterung der Behandlung
  • Anleitung zur richtigen Mundhygiene
  • Reinigung der erreichbaren Zahnwurzeloberflächen und der Zahnzwischenräume
  • Vollständige Entfernung aller harten (Zahnstein, Verfärbungen) und weichen (Plaque) Ablagerungen auf Zahn- und erreichbaren Wurzeloberflächen
  • Politur von Zahnkronen- bzw. der sichtbaren Zahnwurzeloberflächen mit Polierinstrumenten und -pasten
  • Kontrolle, Nachreinigung und Fluoridierung

Der Umfang einer PZR richtet sich immer nach der individuellen Situation des Patienten.

Was kostet eine professionelle Zahnreinigung (PZR)?

Die Professionelle Zahnreinigung für Erwachsene ist nicht im Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung enthalten, obwohl sie als medizinisch notwendige Maßnahme anerkannt ist. Sie wird nach der Gebührenordnung für Zahnärzte berechnet. Einige Gesetzliche Krankenversicherungen zahlen für die PZR einen Zuschuss im Rahmen von freiwilligen Leistungen.

Die Kosten sind abhängig von der Schwierigkeit und dem Zeitaufwand. Die voraussichtlichen Behandlungskosten für die 45 bis 60-minütige PZR belaufen sich auf ca. 95 bis 115 EUR. Die Kosten werden nach Aufwand der Behandlung berechnet und sind per Rechnung oder in bar zu begleichen.

Da sich die Mitarbeiterin für die Terminstunde Zeit nimmt und diese exklusiv für Sie reserviert ist, berechnen wir bei Nichteinhaltung bzw. einer Absage am selben Tag eine Ausfallgebühr von 50 EUR.

Versiegelung

Behandlungen

Die minimalinvasive Füllung

“Minimalinvasiv“ heißt, so wenig wie möglich einzugreifen. In diesem Fall bedeutet das, dass nach Möglichkeit nur die Zahnsubstanz entfernt wird, die durch Karies beschädigt oder zerstört wurde. Nur in diesem Bereich wird Füllungsmaterial eingebracht, sodass es sich oftmals um minimalste Füllungsflächen am Zahn handelt.

Die Versiegelung

Eine Versiegelung besteht aus dünnflüssigem Material und schließt die gesunden Furchen sowie anhängende Rillen und Grübchen dicht ab. Bakterien haben schlechtere Chancen, einzudringen und Karies zu verursachen. Durch die glatte Oberfläche ist der Zahn gut zu reinigen und zu pflegen. Diese Methode wird meistens dann angewendet, wenn die Zähne noch gesund sind.

Die erweiterte Versiegelung

In den verzweigten Furchen und Rillen von Zähnen ist es nicht unüblich, dass gesunde, aber tiefe Fissuren an solche Fissuren angrenzen, die bereits kariöse Defekte aufweisen. In einem solchen Fall kann die Versiegelung der gesunden Bereiche mit einer Füllung der erkrankten Bereiche kombiniert und in einer Sitzung durchgeführt werden.

Behandlungsablauf

Die folgenden Absätze befassen sich mit den üblichen Behandlungsschritten. Je nach Behandlungsverlauf können einzelne Schritte abweichen.

Das Ziel einer Versiegelung ist es, die zu engen Fissuren so abzudichten, dass keine Bakterien mehr eindringen und Karies verursachen können. Dazu kann es notwendig werden, die Fissuren mit zahnärztlichen Instrumenten etwas zu erweitern. Eventuell vorhandene Beläge werden daraufhin entfernt.

Verfärbungen oder bereits vorhandene kariöse Stellen werden so weit wie nötig entfernt und ausgebohrt, sodass möglichst keine oder nur sehr wenig gesunde Zahnsubstanz entfernt wird. Auch diese Bereiche werden zunächst von Belägen gereinigt.

Fissurenversiegelungen sowie minimalinvasive Füllungen werden mit dünnflüssigen Materialien wie Kunststoff oder Zement vorgenommen. Wird Kunststoff verwendet, muss dieser sich fest mit dem Zahn verbinden. Dazu wird die betroffene Stelle des Zahnes mit einer leicht ätzenden Flüssigkeit angeraut. Die Flüssigkeit wird abgespült und das Behandlungsgebiet sorgfältig getrocknet. Als Nächstes wird ein Haftvermittler aufgetragen und mit einer UV-Lampe ausgehärtet. An diesem Haftvermittler wird das Füllungsmaterial fest haften. Dieses wird nun mit feinen Instrumenten aufgetragen und ebenfalls mit der UV- Lampe ausgehärtet.

Erfolgt die Behandlung an den Kauflächen von Zähnen, wird kontrolliert, ob die Patientin/ der Patient noch wie zuvor zusammenbeißen kann. Störende Erhebungen werden direkt entfernt. Im Anschluss daran werden die neuen Füllungen bzw. Versiegelungen poliert. Gegebenenfalls werden die Zähne noch mit einer fluoridhaltigen Lösung behandelt. Diese stärkt die Zahnoberfläche und unterstützt den Schutz vor Kariesentwicklung.

Risiken und Nebenwirkungen

Bei allen zahnmedizinischen Behandlungen bestehen auch Risiken – so auch bei der Versorgung mit minimalinvasiven Füllungen und Versiegelungen. Folgende Risiken und Nebenwirkungen können auftreten:

  • Die neuen Füllungen bzw. Versiegelungen fühlen sich unter Umständen fremd an.
  • Auf manche Reize (heiß/kalt, sauer, süß) und Berührung können die Zähne überempfindlich reagieren Beschwerden oder Schmerzen beim Zusammenbeißen oder Kauen
  • Karies an Füllungs- oder Versiegelungsrändern, falls die Pflege nicht ausreicht
  • Nach längerer Zeit können die Ränder absplittern, sich verfärben oder anderweitig sichtbar werden Minimale Füllungs- oder Versiegelungsüberschüsse können sich lösen, wodurch geringe Kanten entstehen
  • Verstärkte Ansammlung von Belägen, die zu sehen und gegebenenfalls auch zu fühlen sein können leichte Schmerzen an den Zähnen
  • Abnutzen und Auswaschen der Füllung oder Versiegelung durch Verschleiß
Folgen bei unterlassener Behandlung
  • Bleiben die Zähne unversorgt, können sich Kariesbakterien ausbreiten.
  • Bleiben diese Entzündungen lange unbehandelt, ist es möglich, dass Bakterien in die Blutbahn und bis zum Herzen vordringen. Dort können Sie schwere Krankheiten verursachen.
Wichtige Hinweise für Patienten

Wenn Sie Medikamente zur Blutverdünnung oder andere Medikamente nehmen, fragen Sie unbedingt vor Behandlungsbeginn Ihren Hausarzt, wann die Behandlung erfolgen soll und ob Sie davor Antibiotika einnehmen müssen.

Für einen optimalen Behandlungserfolg beachten Sie bitte folgende Hinweise.

Vor der Behandlung – Vorbereitung durch den Patienten/die Patientin

Sie können schon vor dem Eingriff viel dafür tun, die Risiken zu minimieren:

  • Es ist für einen reibungslosen Ablauf der Behandlung zwingend notwendig, dass Sie uns im Vorwege über jegliche bestehende Erkrankung und etwaige Allergien informieren.

Nach der Behandlung – Verhalten nach dem Eingriff

  • Bei auftretenden Beschwerden, Schmerzen, Schwierigkeiten oder Fragen informieren Sie uns bitte umgehend.

Mithilfe des Patienten/der Patientin zur Pflege

  • Damit Ihre neue Versiegelung bzw. Füllung Ihnen lange erhalten bleibt, ist eine gute und gewissenhafte, tägliche Mundpflege nötig. Denken Sie auch an die Reinigung der Zahnzwischenräume, um Zahnfleischentzündungen zu vermeiden.
  • Bitte vereinbaren Sie mindestens halbjährliche Kontrollbesuche in unserer Zahnarztpraxis. Wir arbeiten gemeinsam mit Ihnen an einem langfristigen Erhalt Ihrer Versiegelungen und Füllungen Zahnpflege und Kauen können Versiegelungen und minimalinvasive Füllungen abnutzen. Zwar schützen die tief in den Fissuren bleibenden Materialreste weiterhin vor einem Eindringen von Bakterien. Wir empfehlen jedoch, dass Sie sich in unserer Praxis melden, sobald Sie merken, dass sie eine Versiegelung oder Füllung verloren haben, sie sich verfärbt, absplittert oder rauer wird.
  • Üblicherweise können die Füllungen und Versiegelungen dann zeitnah erweitert oder erneuert werden, um Ihre Zähne weiterhin gut zu schützen.

Informieren Sie uns

  • bei auftretenden Beschwerden oder Schmerzen
  • bei Schwierigkeiten
  • bei Fragen

 

XENJA EMMYLOU WALENDY
ZAHNÄRZTIN | FACHZAHNÄRZTIN FÜR ORALCHIRURGIE
Schloßstraße 83 | 60486 Frankfurt
Fon 069 777 076 | Fax 777 075
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